Rezept der Woche - Tofubolognese

Nachdem ich nun schon so oft davon geschrieben und dieses Rezept angekündigt habe, hier endlich die Tofubolognese aus Slowly Veggie, der Zeitschrift, die ich Euch hier schon näher vorgestellt habe.

Tofubolognese, nun gut. Bisher war meine Meinung zu Tofu sehr zwiegespalten. Auf der einen Seite gesund und als Fleischersatz hoch gepriesen, auf der anderen Seite für meine Begriffe völlig geschmacklos in einer nicht besonders appetitlichen Konsistenz. Da ich aber nun endlich etwas für meine Gesundheit und vor allen Dingen mein Gewicht tun will und muss, habe ich mich entschieden  mich mehr der vegaterischen bis veganen Küche zu verschreiben. Das ich Kohlenhydrate nicht wiederstehen kann, steht außer Frage, aber wie soll ich meine Eisen- und Eiweißspeicher füllen ohne Fleisch? Also her mit leckeren Tofugerichten.

Das Rezept lachte mich an und ich dachte mir, daß wird jetzt einfach mal ausprobiert. Ihr habt es Euch sicherlich schon gedacht - es hat fantastisch geschmeckt. Das Rezept ist kinderleicht und sieht tatsächlich auch sehr wohlschmeckend aus. Das Auge ißt schließlich mit, gerade wenn man Dingen skeptisch gegenübersteht und sie zum ersten Mal ausprobiert!




Für 4 Personen benötigt Ihr:

400g Tofu (im Originalrezept sind es 500 g)
2 rote Paprika
3 Knoblauchzehen
1 kleines Stück Ingwer
3 Möhren
1 Zwiebel (ich bevorzuge Chalotten, wegen des feineren Geschmacks)
500ml Gemüsebrühe
Tomatenmark, Salz, Pfeffer,
100ml Sojasauce Teriyaki (mit Knoblauch)
ca. 300g Reisnudeln als Beilage (Menge variiert hier nach Hunger, der Personen...)


Im ersten Schritt müssen die Zwiebeln, der Knoblauch, der Ingwer und das Gemüse geputzt und in kleine Würfel geschnitten werden. Der Tofu wird mit den Händen zerbröckelt und in einem ausreichend großen Topf mit dem Gemüse und den Gewürzen angeröstet.
Sobald der Tofu eine leichte Röstung angenommen hat, mit der Gemüsebrühe ablöschen und mit dem Tomatenmark und der Terijakysauce abschmecken. Erst ganz zum Schluss kräftig Salzen und Pfeffern, damit die "Bolognese" ausreichend Pep und Geschmack erhält.
Reisnudeln nach Packungsanleitung kochen und dann hübsch anrichten und mit frischen Kräutern bestreuen. Ich hatte frischen Salbei aus dem Garten zur Hand, da ich Koriander, wie im Originalrezept angegeben nicht so gerne mag und auch keinen im Haus hatte.




Und hier der ultimative Vergleich zu der Abbildung in der Zeitschrift und meiner Eigenkreation. Slowly Veggie richtet das Ganze noch zusätzlich mit gedünstetem Pak Choi an, sicherlich könnte man hier Mangold verwenden. Das war mir aber definitiv zu viel des Guten. Das Rezept war für 4 Personen angelegt und ich habe vier Tage lang jeden Mittag und jeden Abend eine große Portion zum Sattwerden gegessen... Die Bolognese hielt sich, im Kühlschrank aufbewahrt, so lange und schmeckt tatsächlich von Tag zu Tag besser.

Nicht nur meine Skepsis Tofu gegenüber ist wie Butter in der Sonne geschmolzen, ich habe tatsächlich auch Gewicht verloren. Aber das ist ein anderes Thema, das nicht wirklich in diesen Blog gehört ;-)

Nun wüsnche ich Euch allen ein wunderbar sonniges und erholsames Restwochenende. gehe jatzt nach draußen und esse die Pfannkuchen aus Sand, die meineKids liebevoll für mich zubereitet haben.

Bon Appetít!

Love, Ria

2 Kommentare:

{ Dana@Mid2Mod } | 7. Juli 2013 um 17:22 hat gesagt…

I always think I won't like tofu dishes, but I'm always surprised at how good they can be. That looks delicious!

{ Ria Bartel } | 8. Juli 2013 um 00:32 hat gesagt…

Thanks Dana,
in some years we could maybe smell the delightful dishes and then we only want to cook the whole day...

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