Rezept der Woche - Pflaumenchutney

Sicherlich denkt Ihr jetzt, dass ich ein wenig nachlässig werde, da mein Rezept ja immer am Sonntag gepostet wird, aber gestern war hier in Soest der große Gräftetrödel und wir wurden nach Jahren mal wieder so richtig fündig. Mehr dazu zeige ich Euch sicherlich im Laufe meines Bloggerdaseins, aber jetzt geht es erst mal wieder zurück an den Herd.

Samstags morgens bot mir unser lieber Nachbar Pflaumen aus seinem Garten an. Nachdem wir unsere Pflaumenbäume und den Mirabellenbaum leider fällen mussten, bin ich eine dankbare Abnehmerin.

An dieser Stelle singe ich noch schnell ein Loblied auf das nette ältere Paar von nebenan, die uns hier 2008/2009 wirklich mit offenen Armen als Nachbarn empfangen haben. Wir tauschen uns fast täglich über den Gartenzaun aus und ich werde nicht nur mit Tipps und Tricks versorgt, sondern auch mit reichlich Obst je nach Saison.


Ihr benötigt reichlich Pflaumen, natürlich entkernt


jede Menge Zwiebeln, ebenfalls geschnitten


Keine Kerne vergessen, damit es hinterher keine unangenehme Überraschung gibt. Besonders wichtig, wenn das Chutney ein Mitbringsel sein soll...


Samstag Vormittag habe ich also geschnitten und geschnitten und geschnitten... Keine Angst, ging ganz schnell, wenn nur die Heulerei wegen der Zwiebeln nicht wäre!


Ihr benötigt folgende Zutaten, die ich weder gewogen oder abgezählt habe, da ich nur aus dem Bauch koche und selten nach Rezept. Habe aber bei Chefkoch.de sage und schreibe 32 verschiedene Varianten gefunden, unter denen auch für Euch bestimmt die passende dabei ist.


ca. 2 kg Pflaumen, am besten frisch vom Baum
3-4 Zwiebeln
2-3 EßL. Essig
Saft einer halben Zitrone
1 Prise Zucker
Zimt und Muskatnuß
wer hat, gerne auch Nelken und Kardamom

Die Zubereitung ist wirklich sehr einfach, da Ihr lediglich die Pflaumen entsteinen und klein schneiden müßt. Die Zwiebeln werden gehäutet und ebenfalls klein geschnitten und mit den Pflaumen und den restlichen Zutaten in einen Topf gegeben und dann mindestens 30 Minuten bei mittlerer Hitze (wir haben Induktion) geköchelt.
Tatsächlich habe ich mich dafür entschieden den Topf volle zwei Stunden bei kleinster Stufe auf dem Herd zu lassen und zwischen durch einkaufen zu gehen. Das Chutney war dann genug eingeköchelt, ohne das ich Gelierzucker verwenden musste.

Schnell in kleine Gläser abgefüllt und das Mitbringsel für den Abend und ein zusätzliches kleines Danke Schön für eine Freundin war fertig.

Ich finde dieses Chutney ist eine gelungene Abwechslung zu den üblichen aus Mango und passt wunderbar zu dunklem Fleisch wie Wild, Rindfleisch oder auch Kaninchen (ich möchte mir hier keine Feinde machen...).

Wir haben es als Dip zu Baguette und Käse und gesalzener Butter verwendet.

Bon Appétit!

Einen wunderbaren Start in die Woche wünsche ich Euch und ich freue mich, das Ihr mir wieder ein wenig von Eurer Zeit geschenkt habt!

Love, Ria

2 Kommentare:

{ Dana@Mid2Mod } | 9. September 2013 um 08:56 hat gesagt…

Plum chutney sounds so good...and you always take the most beautiful photos!

{ Ria Bartel } | 10. September 2013 um 03:48 hat gesagt…

Oh Dana, thank you. I don´t know, why I love to take pictures of food, maybe because I love eating too ;-)

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