Doors - The White Ones





Heute ist es definitiv zu heiß, um klar denken zu können! Aber meine kleine Reihe über wundervolle Haustüren fortzusetzten, dazu bin ich gerade noch in der Lage. Passend zu den hitzigen Temperaturen draußen, habe ich Euch die kühlen weißen Schönheiten ausgewählt, die teilweise mit extravaganten Details aufwarten.




Das erste Beispiel das ich gewählt habe, hat neben ungewöhnlich geformten Kassetteneinlagen, die sich in einem Oberlicht wiederholen auch noch einen wunderschönen Griff. Wer möchte nicht täglich diesen Handschmeichler in Form einer Meerjungfrau in die Hand nehmen und eintreten. Auch für ein kleines Päuschen oder Pläuschchen vor der Haustür ist gesorgt, mit diesen in das Treppengeländer integrierten Bänken. Wie angenehm muss es sein, hier seine schweren Einkaufskörbe abzustellen, damit man in Ruhe die Haustür aufschließen kann.



Und hier nun eine meiner Lieblingstüren in Soest. Hier begeistert mich gar nicht so sehr die Tür an und für sich, sondern was aus ihr von den Eigentümern gemacht wurde.


Seht Euch diese kleinen Kunstwerke an, die die oberen Verglasungen der Tür schmücken. Zwei Labyrinte aus Holz oder Ton und in der Mitte?! Es wirkt wie ein Teller voller angemalter Mohnkapseln auf mich und die Stangen scheinen tatsächlich Zimtstangen zu sein, ohne das ich mich wirklich darauf festlegen kann. Zu klingeln und zu fragen, habe ich bisher nicht übers Herz gebracht und persönlich kenne ich die Eigentümer nicht.



Dagegen wirkt dieses Exemplar schon fast unscheinbar, wenn da nicht dieser spektakuläre rote Rand wäre, der in einem schlichten karierten Band für den Buchsbaumkranz sein Pendant findet.


Diese weiße Tür ist durch ihre schmiedeeiserne Arbeit ebenfalls ein Hingucker für sich, aber was wäre sie ohne diese beiden Steinböcke, die sie bewachen.


Die Gesellen sehen schon fast finster aus und zucken keinesfalls mit der Wimper, wenn wir morgens an ihnen vorbei radeln. Selbst wenn die Kinder einen kurzen Zwischenstopp einlegen und kurz auf ihnen um den Block reiten möchten, schauen sie unverwandt geradeaus.

Als wir unser Haus kauften, war mein erster Impuls diese beiden Widderköpfe zu erstehen und sie draußen auf die beiden Sockel unserer Mauer im Vorgarten zu stellen. Leider hätte sich nach einem ersten Regenschauer die Farbe abgewaschen, aber noch wahrscheinlicher hätten wir sie nach der ersten Nacht im Freien nicht mehr wiedergesehen. Vor einigen Jahren wurden in Soest schon die ein oder anderen "Mauerhocker" entwendet und nun "bewachen" unsere "sturen Böcke" eben die Kommode im Eingang.
Eingang ist ein gutes Stichwort für ein paar Inspirationen, die ich Euch in der nächsten Zeit zeigen möchte. Hinter einer schönen Haustür sollte sich auch ein eben solcher Eingangsbereich befinden, der mich neugierig macht, den Rest des hauses zu erkunden.

Dazu aber in den nächsten Tagen mehr. Ich freue mich, wenn es Euch heute gefallen hat und wir uns hier bald wiedersehen!

Love, Ria

2 Kommentare:

{ Dana@Mid2Mod } | 19. Juni 2013 um 11:25 hat gesagt…

Those doors are beautiful. You don't see much white trim on houses here anymore.

{ Ria Bartel } | 19. Juni 2013 um 23:29 hat gesagt…

It seems to be a trend to paint all this wooden doors white or in another color. The dark ones are typical for many historic buildings here in Soest.

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